Aktuelles / Berufspolitik:
vom 17.04.2012

Reform „von oben herab“ oder Förderung einer weitestgehend freiwilligen, basisnahen Entwicklung?

So könnte man das Ringen um das richtige Vorgehen innerhalb der KV-Hessen für eine ÄBD-Reform umschreiben. Da stehen sich weiterhin Vorstellungen von Einheitslohn, Zentralhaushalt und mit dem Zirkel auf der Landkarte zugeschnittenen ÄBD-Bezirken einem Konzept von regionaler Verantwortung, Strukturförderung und leistungsgerechter Bezahlung gegenüber. Der Ausgang ist noch ungewiss. Und was ist aus dem Treffen der 17 Obleute in Wetzlar geworden, die ganz und gar nicht mit der geplanten zentralistischen Reform nach Vorbild von Schleswig Holstein einverstanden waren? Die in Wetzlar verabschiedeten Eckpunkte für eine ÄBD-Reform fanden auf einer hessenweiten Obleuteversammlung am 14.09.2011 in Wiesbaden insgesamt 41 ÄBD-Bezirke als Unterstützer. Im Anschluss an dem Treffen in Wiesbaden gründete sich die " Initiative der hessischen Obleute" für eine Reform des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Hessen“. Aktuell unterstützen bereits 68 ÄBD-Bereiche, die zusammen mehr als 2/3 der hessischen Bevölkerung versorgen, die Forderung nach Umsetzung der Eckpunkte.

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